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Dienstag, 8. September 2015

Kurzgeschichte Nummer 5: Kunibert

Kunibert
 
Das Leben einer Gabel  ist an sich sehr langweilig. Gabeln liegen mit anderen Gabeln oft nur in einer Schublade oder einem Fach und warten darauf dass sie heraus genommen werden. Sie sind nur Nutztiere und haben nur einen einzigen Zweck: Dem Menschen zu dienen.
Ist es das was du denkst? Bist du dir sicher dass du deine Meinung nicht noch einmal überdenken willst? Nein? Nun gut, dann solltest du jetzt nicht mehr weiter lesen denn ansonsten könnte es passieren das dein Weltbild zerbricht.
Im Folgenden, werde ich euch nun eine Geschichte einer Gabel erzählen, welche sich wahrhaftig zugetragen hat.
Diese Gabel, nennen wir sie Kunibert, wachte in seinem Fach neben den anderen Gabeln auf, es war früher Morgen. Neben ihm schliefen andere Gabeln. Da waren: Baby Bert, Gauner Gerd und Minderwertigkeit Marc und so weiter. Sie alle schliefen noch. Um seine Nachbarn, die Idioten von Löffeln und die coolen Messer, nicht aufzuwecken, nahm Kunibert die stille Treppe und stieg hinaus ins Freie.
Draußen angekommen, sah Kunibert sich um. Kunibert stand auf einer kleinen Kommode aus dunkel braunem Holz. Und diese Kommode stand mitten auf der Straße. Wie das passiert ist, ist weder Kunibert noch dem Autor bekannt, jedoch ist diese Tatsache zu wichtig für den Handlungsverlauf, als das sie unerwähnt bleiben darf.
Kunibert blickte nach links und nach rechts. Drehte sich um doch nirgends gab es etwas Spannendes zu sehen.  Plötzlich hörte Kunibert ein Geräusch! Ein Auto bog um eine Ecke und hielt auf die Kommode und somit auf Kunibert zu. Der Fahrer war am telefonieren und hörte laut Musik, sodass er die kleine Kommode nicht wahrnahm. Panisch sah Kunibert sich um, als ihm Jemand auf die Schulter tippte. Ein Zwergelefant stand hinter ihm auf der Kommode und wies Kunibert an aufzusteigen. Das ließ sich Kunibert nicht zweimal sagen und stieg sofort auf.
Mit einer Kraft die Kunibert fast vom Rücken des Zwergelefanten warf, sprang dieser in die Luft und breitete seine Ohren aus. So glitten sie durch die Luft auf einen Baum zu. Währenddessen, fuhr das Auto immer schneller auf die Kommode drauf.  Dann plötzlich öffnete sich ein Loch unter der Kommode und ein Wildschwein schnappte zu. Das Auto und die Kommode waren danach nie wieder gesehen.
Kunibert indessen, saß nichts ahnend auf dem Rücken des Zwergelefanten, welcher sich mittlerweile mit seinem Rüssel von Ast zu Ast schwang.
Während er so schwang dachte Kunibert wie schön es doch jetzt wäre, am Strand in der Sonne den Edelstahl bräunen zu lassen. Und als hätte der Elefant seine Gedanken gelesen, taten sich vor ihnen die Blätter auf und sie erreichten einen wunderschönen Steinstrand. Hier setzte der Zwergelefant ihn ab, verbeugte sich und sprang wieder zurück ins Geäst.
Ratlos sah Kunibert sich um, hier war nichts. Da Kunibert jedoch eh nichts zu tun hatte, fasste er den Entschluss am Strand entlang spazieren zu gehen.
Langsam wurde es dunkel und Kunibert wanderte immer noch den Strand entlang.  Am Himmel war auf einmal Rauch zu sehen und Kunibert ging Gedanken verloren drauf zu.
Dieser Rauch gehörte zu einem gemütlichen Lagerfeuer an dem zwei Jugendliche saßen. Als Brennmaterial, diente ihnen eine hölzerne Lagerhalle welche sie in Brand gesteckt hatten.
Als die beiden Jugendlichen Kunibert erblickten ergriffen sie mit lauten Hilfeschreien die Flucht.
Die Achseln zuckend, näherte sich Kunibert dem brennenden Gebäude. Doch plötzlich tauchte ein Haifisch auf und  schnappte nach Kunibert, schluckte ihn runter und Kunibert rutschte die Speiseröhre hinunter. Im Magen angekommen erblickte Kunibert ein totes Wildschwein. Um  das Wildschwein herum saßen seine Freunde und erzählten munter miteinander.
Kunibert setzte sich zu ihnen und erzählte ihnen von seiner Reise. Alle hörten ihm begeistert zu und freuten sich sehr für ihn.
Nach langem Erzählen, legte sich Kunibert schlafen. Er war schon sehr gespannt darauf aufzuwachen und zu sehen, was der nächste Tag bringen würde.
ENDE

Moral: Die Moral von der Geschicht,
                so unglaublich sie auch ist,
                besagt das jedes Wesen ob groß ob klein,
                fähig ist zu sein
                was immer es will.
                Denn ist dir langweilig und zäh
                Mach kein wäh wäh
                Sondern schwing dich hoch und blick umher
                Abenteuer erleben, das ist nicht schwer.