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Samstag, 26. September 2015

Kurzgeschichte Nummer 10: Die Geschichte einer Motte Teil 2

Die Geschichte einer Motte


...
 Die Motte wusste nicht wie ihr geschah. Er wurde sie regelrecht in eine neue Umgebung geschleudert und dann wurde sie in dieser neuen Umgebung eingefangen. Sie erschrak, als sich die Glasglocke über sie setzte und flog in dieser wie wild hin und her, immer wieder stieß sie mit dem Kopf gegen das Glas. Irgendwann war sie so erschöpft das
s sie sich einfach auf den Untergrund sinken ließ und sich ihrem Schicksal ergab.
„Hast du sie?“, fragte Hertha, etwas skeptisch.
„Klar hab ich doch gesagt!“, sagte Falk und zog die Glasglocke langsam vom Schrank und schob sie mitsamt Motte auf den Teller. „Hier siehste?“, fragte Falk und hielt die Glasglocke vor den Schrank. „ Mach sie weg! Bitte mach sie weg!“, rief Hertha aus!
Falk stellte die Glocke auf dem Schminktisch ab und wandte sich Hertha zu. „Später, los jetzt komm da raus und zieh dich an. Sonst kommen wir noch zu spät!“. Mühsam kletterte Hertha aus dem Schrank heraus und richtete sich auf. „Du hast ja Recht, das rote Cocktailkleid also, ja?“
Falk grinste. „Genau das.“
Ungläubig blickte die Motte nach vorne und sah, eine Motte. Falk hatte die Glasglocke direkt vor den Spiegel gestellt. Langsam versuchte sich die Motte der anderen zu nähern und auch diese schien näher zu kommen. Noch nie war sie einem anderen ihrer Art begegnet. Sie war ganz aufgeregt, doch dann stieß sie mit dem Kopf wieder gegen das Glas.
„Bist du soweit? „ fragte Falk aus einem anderen Zimmer.
„Ja gleich.“ Antwortete Hertha und zog sich das Kleid noch einmal zurecht. Sie hatte ganz vergessen wie gut das Kleid ihren Busen betonte, irgendwie mochte sie diesen Umstand. Falk trat herein und sah sie an.
„Wow das steht dir ja immer noch super!“, sagte er staunend.
„Was hast du denn gedacht? Ich pass auch noch super rein.“ Gab sich Hertha selbstbewusst, mit dem Wissen das es doch enger war als sie es in Erinnerung hatte.
Die Motte versuchte immer noch durch das Glas zukommen und sich der anderen Motte zu nähern, welche anscheinend ähnliche Probleme hatte. Plötzlich wurde sie hoch gehoben und weg gebracht, weg von der anderen Motte. Mit aller Kraft stemmte sie sich gegen das Glas, doch sie konnte einfach nichts ausrichten, es war zwecklos.
„Und was machen wir mit Motti?“, fragte Falk.
„Motti? Ist das dein Ernst?“, erwiderte Hertha etwas ungläubig. „Schmeiß sie aus dem Fenster. Ich will sie nicht töten und da draußen wird sie schon irgendwie zurechtkommen.“ Hertha öffnete das Fenster und blickte Falk auffordernd an.
„Wenn du meinst“, sagte er schulterzuckend und ging zum Fenster. Er löste mit einer Schwungbewegung Teller und Glocke voneinander und warf die Motte aus dem Fenster. Hertha schloss es schnell und die Motte war weg.
„Nachdem das ja nun erledigt ist, lass uns gehen. Wir sind schon spät dran!“, mahnte Falk und öffnete Hertha die Tür, ein wahrer Gentleman. Hertha nickte und ging hindurch.
Frank wollte ihr schon folgen, doch dann viel sein Blick auf ihren Rücken und er schnappte nach Luft.
„Ehm, Hertha, Schätzchen“, fing er an. „Du, naja hast du ein Loch im Rücken des Kleides.“
Panisch fuhr Hertha mit ihren Händen an ihrem Rücken entlang und ertastete tatsächlich ein Loch.
„Dieses verdammte Vieh!“, schrie sie aus und rannte panisch zurück zum Kleiderschrank. Sie riss die Türen auf und holte Stück für Stück ihre Anziehsachen heraus. In jedem einzelnen Teil war ein Loch zu sehen.
Wütend stapfte sie zum Fenster, riss es auf und schrie hinaus: „Lass dich ja nie wieder blicken Satan, hörst du? Du verdammtes Vieh!“ Voller Wut und die Fäuste in die Luft schwingend, hatte sie sich jedoch zu weit aus dem Fenster gelehnt und verlor nun den Halt. Frank bemerkte es zu spät und mit einem dumpfen Ton gemischt mit einem Rascheln, landete Hertha in den Blumen unter dem Fenster.
„Gut das dies das Erdgeschoss ist“, stieß Falk erleichtert aus. „Liebling, wie geht es den Rosen?“
Als Antwort bekam er nur einen komischen Laut der nach einem Schrei und einem Schluchzer klang.

Und Motti, Motti war nun wieder in einer anderen Umgebung. Nachdem sie ins Freie geschleudert worden war, konnte sie nun frische Luft um sich herum spüren. Sie fühlte wie sich ein leichter Wind unter ihre Flügel schob und sie sanft davon trug.
Welch ein anstrengender Tag dies doch für eine Kleine Motte gewesen war. Hoffentlich gab es da wo der Wind sie hinführte genug Klamotten zum Verspeisen. Mit diesen Gedanken und vom Wind getrieben, flog Motti langsam davon, Richtung neue Mahlzeit.


Ende