Motivation!

Dieser kleine Text, soll eine Motivation für dich sein weiter nach unten zu scrollen! Du schaffst das! Los! Trau dich!

JUST DO IT!

Donnerstag, 5. November 2015

Bloganbieter Wechsel

Hey, dies wird der letzte Beitrag sein den ich auf Blogger hochladen werde.
Keine Angst, das bedeutet nicht das ich mit dem Bloggen aufhöre, ich wechsel einfach nur den Anbieter.
Ab sofort bin ich bei Wordpress zu finden unter dem Namen: Shortstory Alex.
Der Link ist folgender: https://shortstoryalexwordpresscom.wordpress.com/

Wenn dir also gefallen hat was du bis jetzt hier lesen konntest, würde ich mich freuen wenn du mir auch weiterhin folgst und mich unterstütz!
Was ich auch noch erwähnen sollte ist, dass ich meine bis jetzt hier veröffentlichten Beiträge und Text drüben bei Wordpress auch noch einmal hochladen werde, wundere dich also nicht wenn du die gleichen Texte drüben noch einmal finden solltest, keine Angst es kommen neue!

Ich hoffe du wirst weiterhin meine Texte lesen, bis dahin

Cheerio!

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Kurzgeschichte Nummer 13 Teil 5: Das Gespenst das sich nicht traut

Das Gespenst das sich nicht traut


Casper wachte in seinem Bett auf, es war dunkel um ihn herum, wie immer. Was war geschehen, dachte er und wollte sich erheben, als ihn ein stechender Schmerz durchfuhr der nirgends wirklich zu Hause war. Ahja, Casper war verprügelt worden, er seufzte leise. Dieses Mal tat es mehr weh als die letzten Male, dachte er und lies sich zurück ins seichte Bett fallen.
Etwas grunzte und Casper blickte sich um. Mit dem Kopf auf seinem Bett lag Lilly, schlafend und etwas sabbernd lag sie halb auf seinem Bett und halb saß sie auf einem Stuhl. Casper grinste leise und erschrak positiv über sich selbst. Er grinste, Casper der vor kurzem verprügelt wurde grinste. Naja, dachte er, noch nie war er aufgewacht und hatte ein Gespenst erblickt, noch dazu ein Gespenst das er mochte.
„Casper?“, erklang leise flüsternd eine Stimme. Es war Jack welcher nun leise zu ihm geschwebt kam.
Caspers Grinsen verschwand augenblicklich und er starrte Jack nur böse an.
„Hör mal, Casper“, versuchte er es, blickte jedoch weg. „Was geschehen ist war falsch, ich hätte ihnen nicht das mit Lilly verraten dürfen. Ich wusste ja nicht was sie vorhatten, obwohl ich es mir hätte eigentlich denken können.
„Wie hast du überhaupt von Lilly erfahren?“, fragte Casper flüsternd aber immer noch mit wütender Miene.
„Ich hab gesehen wie du in die Ritterrüstung gestolpert bist, und wie ihr euch unterhalten habt. Und als du dann nicht wie immer im Zimmer warst, dachte ich mir du wärst bei ihr.“
„Und dann hast du Franky und Riddle gerufen?“
„Ja“, Jack senkte die Stimme. „Ich war wohl, irgendwie eifersüchtig und wollte nicht wahr haben das du dich mit einem Gespenst triffst. Verzeih mir bitte Casper.“ Jack klang reumütig aber Casper wollte ihm nicht vergeben, auch wenn es ein sehr ungewohntes Gefühl für Casper war, dass jemand anderes neidisch auf ihn war. In gewisser Weise erfüllte ihn dies auch mit Stolz, es hieß immerhin dass er etwas hatte, das er etwas besaß und wenn dies nur ein Gefühl war.
„Hör zu Casper, ich weiß du bist wütend und ich kann das auch nachvollziehen. Ich wollte mich entschuldigen, ich stand da und habe nichts gemacht, ich habe nicht eingegriffen, sie nicht aufgehalten ich hab einfach nur zugeguckt. Das war falsch ich weiß, doch in dem Moment war ich einfach total leer im Kopf und habe nicht verstanden was gerade vor meinen Augen passiert. Ich bin sofort nachdem sie dich alleine gelassen haben zu Lilly und habe sie geholt. Ich weiß nicht warum ich das getan habe aber sie kam sofort mit, hat mir geholfen dich ins Bett zu legen und hat auf dich aufgepasst, während ich Franky und Riddle aufgesucht habe.“
„Du hast was getan?“, rief Casper aus! Er wollte nicht noch mehr Ärger mit ihnen haben, dieses Mal hatte es gereicht.
„Jap, ich hab ihnen gesagt was für Idioten sie doch sind und hab ihnen ordentlich meine Meinung gegeigt.“ Jack schien leicht zu grinsen. Casper blickte ihn an und als der Mond aus den Wolken hervor blickte, konnte Casper sehen das auch Jack verletzt war.
Was passiert hier, dachte Casper. Jemand setzt sich für mich ein, ein Gespenst liegt an meinem Bett und ich fühle mich gut bei dem Gedanken an beides, ist dies noch mein Leben?
„Das hättest du nicht tun müssen, nicht für jemanden wie mich.“, erwiderte Casper leise. Er wollte es nicht zugeben dass er sich gut fühlte und versuchte das Gefühl zu unterdrücken.
„Warum hätte er das nicht tun sollen?“, fragt Lilly, sie war aufgewacht. „Was heißt überhaupt für jemanden wie dich?“, sie erhöhte die Stimme.
„Casper ich weiß nicht was bisher bei dir passiert ist, aber ich kann dir sagen dass du ein absolut liebenswürdiger Geist bist. Reiß dich zusammen und steh zu dir, arbeite an dir und schau dich um. Du hast einmal in deinem Leben die Initiative ergriffen und schau, du hast zwei Freunde um dich herum stehen, die sich um dich sorgen und sich für dich eingesetzt haben.“ Sie atmete schwer, dann schien ihr aufzufallen wie laut sie geworden war und sagte im gewohnt leisen Tonfall: „Verzeih, i-ich, wollte nicht so laut sein.“
Casper blinzelte sie an, für einen Moment dachte er nicht das süße, zurückhaltende Gespenst Lilly vor sich zu haben sondern einen Ghoul. Sie hatte Recht, wusste er.
„Ja, ich weiß, es ist nur so dass ich diese Situation noch nie hatte. Ich hab immer davon geträumt dass sich Menschen so für mich einsetzten doch dies ist das erste Mal das es wirklich passiert ist. Ich danke euch beiden vom ganzen Herzen für das was ihr für mich getan habt.“
Innerlich nahm Casper sich ab nun an vor sich zu bessern, mutiger und selbstbewusster zu werden. Wenn nicht nur für sich sondern auch für Jack und Lilly, seine Freunde. Freunde, immer noch ein komisches Gefühl dieses Wort zu denken.
Er wollte Lilly behalten, würde ihr seine Gefühle beichten und hoffen dass sie ähnlich empfinden würde. Für Jack, wollte Casper jemand sein auf den er sich verlassen könnte wenn es nötig wäre, zuverlässig  und hilfsbereit wollte er sein.
Casper wollte Casper bleiben und sich doch neu entwickeln, dies nahm er sich ganz fest vor.
Mit diesen Gedanken grinste er seine Freunde an und sagte: „Hört mal Leute, ich bin euch wirklich sehr dankbar, aber könntet ihr mich etwas alleine lassen? Ich hab über ne ganze Menge nachzudenken und würde dafür gerne etwas Ruhe haben. Außerdem kann ich mir vorstellen dass ihr auch etwas Ruhe und Erholung braucht.“
Lilly und Jack nickten beide, und entfernten sich.
„Danke, meine Freunde.“, sagte Casper glücklich und find an über sein Leben bis jetzt nachzudenken.

ENDE


Das Leben ist wie ein Gebirge, es wird immer ein Tal kommen in welches man fällt, das ist normal. Doch man kann sich sicher sein dass der nächste Berg kommen wird auch wenn es lange dauert. Je größer das Tal desto höher ist der Berg.
Und wer Arbeit, Mut und Willen in den Aufstieg steckt, der wird den Berg auch früher oder später erklimmen, ganz egal um was für einen Berg es sich dabei handelt.
Hinfalle, scheitern bedeutet nur dass man eine Möglichkeit bekommt aus seinen Fehlern zu lernen.
Aufstehen bedeutet, sich diesen Fehlern zu stellen und diese zu akzeptieren.


-          Casper

Montag, 19. Oktober 2015

Kurzgeschichte Nummer 13 Teil 4: Das Gespenst das sich nicht traut


Das Gespenst das sich nicht traut





Casper saß bei Lilly auf der Bettkante und fühlte sich etwas unwohl. Er war noch nie so lange in der Gegenwart eines Gespenstes gewesen, dies war das erste Mal. Er wusste nicht genau was er sagen sollte und so saßen sie stumm da.
Lillys Raum war nicht größer als Caspers, jedoch anders eingerichtet. Wo es bei Casper karg war, war es bei Lilly düster, die Wände waren grauer und es gab sogar die ein oder andere Spinnwebe in den Ecken. Was Casper auffiel, war ein weißer Fleck in der Mitte der Wand welcher irgendwie fehl am Platze schien, sonst konnte er nirgends einen vergleichbaren Fleck entdecken.
„Also, der Text, der war echt, schön“, versuchte Casper ein Gespräch anzufangen und bereute es sofort, das hatte er doch schon gefragt.
Sie nickte nur.
„Wie, kamst du auf den Text?“
„Meine Oma ist gestorben.“, flüsterte sie leise und starrte in eine Ecke.
„Oh, d-das wusste ich nicht“, stammelte Casper und fühlte sich schlecht sie gefragt zu haben. Warum musste Kommunikation nur so schwer sein? Doch dann kam ihm eine Idee. Auf dem Tisch sah er Stift und Papier, er griff es sich und schrieb ein Wort drauf: „Es“ dann reichte er es Lilly. „Schreib auch ein Wort, wir schreiben unsere eigene Geschichte!“ Er grinste, das war eine gute Idee.
Auch Lilly schien aufzuwachen, nahm das gereichte entgegen und schrieb:  „war einmal“.
So verbrachten sie die Zeit bis das Blatt voll war. Mittlerweile saßen sie nebeneinander und lasen ihre Geschichte. In der Geschichte ging es um eine kleine Fledermaus welche ihr rechtes Ohr nicht benutzten konnte und immer wieder gegen Hindernisse flog. Doch irgendwann erschien eine andere Fledermaus welche dasselbe Problem mit dem linken Ohr hatte und sie unterstützten sich gegenseitig.
Keiner der beiden wusste wie diese Geschichte ihren Gedanken entsprungen war, aber sie war nun da. Casper überkam ein angenehmes Gefühl und er grinste Lilly an.
„Das hat echt Spaß gemacht!“, rief er aus.
Auch Lilly grinste: „Ja, das war echt super. Können wir das wiederholen?“
„Gerne.“, antwortete Casper und sah aus dem Fenster, es wurde langsam hell. Zeit zum Schlafen gehen. Er erhob sich, verabschiedete sich und schwebte zurück zu seinem Raum.
Er hätte  nicht gedacht, dass es so einen Spaß machen würde mit Lilly zusammen zu sein. Sie war ähnlich wie er, zurück haltend und schüchtern. Casper fühlte sich zu ihr verbunden.
Mit einem Grinsen bog er um die Ecke, auf den Flur an dessen Ende sein und Jacks Raum lag und blieb abrupt stehen, das Grinsen erfror. Vor seinem Raum stand Jack mit ein paar anderen Geistern und starrten ihn mit einem Ausdruck im Gesicht an, der nicht Gutes bedeuten konnte.
„Also Casper, du hast dich also mit Lilly angefreundet?“, fragte ein Geist den Casper nur aus dem Klassenzimmer kannte, Franky hieß er.
Casper nickte nur stumm.
„Wie ist sie denn so drauf?“, fragte der der dritte Geist, Riddle.
Casper antwortete nicht, er hatte ein ganz flaues Gefühl um die Magengegend herum. Gleich würde etwas Ungutes passieren, er musste laufen! Doch ersten wusste er nicht wohin, sie standen direkt vor seinem Raum und zweitens, konnte er sich vor Angst nicht bewegen.
„Weißt du Casper, Jack hier“, er wies auf Jack der mit unentschlossener Miene hinter beiden stand, „hat uns erzählt das du sonst mit niemanden etwas zutun hast. Weißt du, wir finden das sollte so bleiben. Es gibt eine gewisse, wie sagt man, Ordnung hier. Und rate mal, wir fühlen uns dazu berufen diese zu pflegen und zu erhalten.“
Langsam näherten sich Franky und Riddle, hinter ihrem Rücken zogen sie Ketten hervor. Geister konnten zwar durch physische Schäden nicht sterben, aber Schmerzen konnten sie wohl empfinden.
Casper wusste was gleich passieren würde und er hatte Angst.
„Halt einfach still und lass uns dir unsere „Ordnung“, erklären.“, flüsterte Riddle bedrohlich.
Casper schloss die Augen und machte sich bereit den Schmerz zu empfangen.


Fortsetzung folgt…

Freitag, 16. Oktober 2015

Kurzgeschichte Nummer 13 Teil 3: Das Gespenst das sich nicht traut


Das Gespenst das sich nicht traut




Casper sitzt auf seinem Bett und liest immer wieder den Text den das Gespenst hat fallen gelassen als sie zusammen stießen.
Der Text lautete wie folgt:

„Memories

Es wurde Zeit. Nun musste ich gehen. Es war eine schöne Zeit. Aber noch länger stehen zu bleiben wäre nicht gut. Ich wurde mit jedem Schritt mit dem ich mich entfernte trauriger.
Es regnete. Wie passend, selbst Gott weinte.
Ich ging den Weg entlang  Was soll ich jetzt nur machen? Mit einem Mal alles verloren, alles was ich jemals liebte. Ich fing an zu weinen. Das war nicht fair. Und es war meine Schuld, ganz allein meine Schuld. Wenn ich nur etwas unternommen hätte wäre es niemals so weit gekommen.
Die Tränen wurden heftiger. Warum war ich nur so Stur? Ich hätte mich entschuldigen müssen. Alles meine Schuld.
Ich erreichte das Tor. Wind wehte mir den Regen ins tränennasse Gesicht. Das Tor knarrte im Wind. Alle waren weg. Nur noch ich war übrig. Ich ging, mit hängenden Schulternd und schluchzend durchs Tor und verließ den Friedhof.


Jahre später denke ich immer noch an diesen Tag zurück. Ich kann mir immer noch nicht verzeihen. Ich will nicht vergessen. Ich will diese Erinnerungen erhalten denn sie sind ein Schatz. Diesen Schatz kann mir keiner nehmen. Solange man sich an einen geliebten Menschen erinnert, solange man die Gedanken und Erinnerungen an ihn im Herzen behält stirbt sie nicht.“

Bei jedem Wort das Casper liest, scheint er das Gespenst ein bisschen besser kennen zu lernen. Und mit jedem Wort mehr will Casper das Gespenst unbedingt wieder sehen. Doch wie sollte er dies anstellen? Er konnte niemanden Fragen denn das war ihm unangenehm, er mochte die anderen Geister und Gespenster nicht wirklich, er fühlte sich schmächtig und wertlos neben ihnen. Nachdem er drüber nachgedacht hatte, verwarf er traurig den Gedanken daran sie zu suchen, er würde sie ja eh nicht finden. Doch den Text dachte er, den würde er für immer behalten.
Ein neuer Tag und doch noch die selber Probleme, dachte Casper. Er schwebte wieder Richtung Klassenzimmer und saß wieder in der letzten Reihe. Und wieder schenkte er den Geschehnissen vorne keine Aufmerksamkeit, stattdessen schrieb er einen Text.
Doch plötzlich blickte er von selbst auf, die Stimme die ertönte kannte er doch. Vorne stand das Gespenst mit welchem er zusammen gestoßen war und hielt einen Vortrag. Dabei sprach sie so leise, dass Casper sich fragte wie er diese überhaupt vernehmen konnte. Doch er nahm sie war und wurde in ihren Bann gezogen.
Am Ende der Stunde hetzte Casper hinter dem Gespenst her. „Hey, warte doch bitte!“, rief er und stolperte in eine Rüstung. Die Rüstungsteile prasselten schmerzhaft auf ihn und er hörte das ein oder andere Lachen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht schwebte Casper langsam aus den Rüstungsteilen und starrte direkt in das Gesicht des Gespenstes, welches auf ihn hinunter blickte.
„Wuaaah“, schrie Casper aus und fiel zurück in die Trümmer.
„A-alles okay bei dir?“, fragte das Gespenst leise und half ihm aus den Trümmern.
„Ja, ja klar alles ist o-okay.“
„Du wolltest etwas v-von mir?“, fragte sie schüchtern.
Nun war der Moment gekommen in dem es drauf ankam, würde Casper jetzt gehen und nichts sagen, dann hätte er wohlmöglich eine große Chance auf ein neues Leben vertan. Wenn er aber andererseits sein kleines Herz in die Hand nehmen würde und aussprach was er dachte, würde vielleicht etwas Großartiges passieren.
Casper holte den Text hervor und stammelte: „D-du hast diesen T-Text liegen gelassen. Ich h-hab ihn gelesen und er gefiel mir richtig g-gut. Hast du vielleicht n-noch mehr von solchen? Ich schreib nämlich auch welche und vielleicht k-können wir uns ja austauschen?“
Das Gespenst starrte ihn mit offenen Augen an und nahm langsam den Text an sich.
„Ja , k-klar warum auch nicht, möchtest du später zu mir kommen ? Ich schreib dir auf wo ich wohne.“, antwortete sie und katapultierte Caspers Herz in ungeahnte Höhen. Er hatte einmal seinen Mut zusammen genommen und wurde dafür belohnt. Dies war eine für Casper noch nie da gewesene Erfahrung! Er nahm die Adresse des Gespensts entgegen und grinste ihr hinterher.
Sie war bezaubernd, dachte er und blickte auf den Zettel.
Ich freue mich schon darauf dich wieder zusehen, Lilly.




Fortsetzung folgt…

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Kurzgeschichte Nummer 13 Teil 2: Das Gespenst das sich nicht traut

Das Gespenst das sich nicht traut


[...]
Casper saß in seinem Klassenzimmer und starrte Löcher in die Luft. Eigentlich wollte er gar nicht hier sein, warum auch? Er seufzte, wenigstens saß er in der letzten Reihe und konnte so ungestört andere Sachen machen wie zum Beispiel kleine Texte schreiben. Mittlerweile hatte er schon eine beachtliche Sammlung an Texten über die verschiedensten Themen, darauf war er ein bisschen Stolz. Momentan jedoch, wollte ihm einfach nichts einfallen und so starrte er gelangweilt aus dem Fenster.
„Casper!“, rief eine laute Stimme direkt vor ihm. Casper erschrak und fuhr zusammen, vor ihm stand sein Lehrer mit der Kette in der Hand. „Hör auf zu schlafen, Casper! Zeig doch lieber mal der Klasse was ich gerade vorgeführt habe, einfach um zu zeigen dass du aufgepasst hast“, feixte sein Lehrer der natürlich wusste dass Casper dazu nicht in der Lage war. Auch Casper war sich dessen bewusst und rührte sich kein Stück. Mit hoch gezogener Augenbraue betrachtete der Lehrer ihn, dann grinste er und sagte schadenfroh: „Kannst du nicht, ach wie schade naja, dann wirst du mir wohl  eine Zusammenfassung der Unterrichtsstunde schreiben müssen um den Stoff nachzuholen. Dafür kannst du ja einen deiner Freunde fragen.“ Der Lehrer drehte sich um, ging wieder nach vorne und fuhr mit dem Unterricht fort.
Abermals seufzte Casper, was war nur los mit ihm? Aber er kannte die Antwort nicht, niemand kannte die Antwort.
Es klingelte und die Stunde war beendet. Erleichtert stand Casper auf und schwebte hinaus auf den Flur. Der Flur war geschmückt von Spinnweben und Rüstungen, dazu alte grässliche Gemälde plus hier und da mal eine Fledermaus oder eine Ratte welche sich ausruhten. Hinterlegt wurde alles von einem alten grauen Mauerwerk welches scheinbar seit Anbeginn der Welt zu existieren schien, überall war es modrig und feucht. Für Gespenster war dies normalerweise der perfekte Ort, ein Ort mit Gruselfaktor nur dass Gespenster sich nicht vor so etwas gruselten, außer Casper. Ihm behagte es ganz und gar nicht durch die Flure zu schweben und wann immer er ein Geräusch hörte, zuckte er zusammen.
Im Schwebehaus angekommen blickte er hinunter auf die anderen Etagen, links und rechts schwebten Geister von Etage zu Etage und unterhielten sich derweil. Jeder war mit wem anders unterwegs, Casper fragte sich wie es sein musste mit jemanden zu reden der die gleichen Sachen machte oder mochte wie man selbst. Er schwebte langsam auf die unterste Etage, dort angekommen schlug er den Weg zu den Räumlichkeiten ein und wollte gerade um die Ecke biegen, als er mit jemanden zusammen stieß. „Au!“, stieß der Geist gegenüber aus. „Aua!“, entfuhr es auch Casper und er blickte auf den anderen Geist. Es war kein Geist, es war ein Gespenst, ein weiblicher Geist. Normalerweise beachtete Casper keine Gespenster weil er der Meinung war dass sie ihn sowieso nicht beachteten. Dieses Gespenst war hübsch, Casper errötete leicht und blickte verlegen zur Seite.
„Verzeihung, Verzeihung!“, sagte das Gespenst verzweifelt und schwebte unbeholfen wieder hoch. Da bemerkte sie, dass ihre ganzen Unterlagen aus der Tasche gefallen waren und schnell versuchte sie alle auf einmal aufzuheben, ließ dabei ihre Tasche fallen, schwebte dagegen und fiel wieder hin.
Ungläubig betrachtete Casper das Spektakel, schüttelte sich und half ihr beim aufsammeln. Langsam blickte er zu ihr auf und fragte: „Ist bei dir alles okay?“ 
„Ja, doch ja alles gut“, sagte sie abwesend, packte alles in ihre Tasche und stürmte davon.
Verdutzt blickte Casper ihr hinterher bis sie hinter der Ecke verschwand, wer war dieses Gespenst.
Er drehte sich wieder um und sein Blick viel auf ein Blatt Papier was auf dem Boden lag, sie musste es vergessen haben. Neugierig hob Casper es auf, auf dem Blatt war ein Text geschrieben, Casper las ihn. Wer war dieses Gespenst nur? Casper musste sie unbedingt wieder treffen, nach diesem Text erst recht!


Fortsetzung folgt…

Montag, 12. Oktober 2015

Kurzgeschichte Nummer 13 Teil 1: Das Gespenst das sich nicht traut

Das Gespenst das sich nicht traut



Es war einmal ein kleiner Geist, der war nicht gruselig und deswegen sehr deprimiert. Der kleine Geist mit Namen Casper, wohnte wie jeder normale Geist in einem Internat für Geister. Dort teilte er sich ein Zimmer mit Jack. Jack war das groß, selbstsicher und vor allem gruselig, er konnte selbst Casper zu Tode gruseln. Im Prinzip war Casper das genaue Gegenteil von Jack was ihn noch deprimierter machte.
„Du musst dir einfach jeden Morgen in den Spiegel gucken und dir sagen: Du bist es! Du bist der Coolste, der Gruseligste, der Beste!“, riet ihm Jack immer und immer wieder. Jeden Morgen sah Casper Jack zu wie er diese Prozedur ausführte und innerlich beneidete Casper ihn um diese Motivation. Doch Casper half das nicht. Er konnte diese Wörter so oft aussprechen wie er wollte, es half ihm nichts wenn er nicht an die Wörter glaubte die er aussprach. Danach fühlte sich Casper noch elender und wollte nur wieder ins Bett zurück, sich unter seine Decke verkriechen und für immer verschwinden.
Jack konnte ihm also nicht helfen und Freunde hatte Casper nicht wirklich, so dass er sich in seinem Elend ganz alleine fühlte.  Er hatte keinen an den er sich wenden konnte, keiner der nach ihm sehen kam und keiner der einfach mal für ihn da war. Er wusste natürlich, dass er sich nicht wirklich an bat und das er die Initiative ergreifen musste, aber wie sollte er das machen wenn er nicht einmal an sich selber glauben konnte?
„Du bist jämmerlich!“, sagte er sich dann immer wieder und schlug sich die kleine Faust auf den Kopf. Er fühlte sich einfach nicht wohl auf dieser Welt. Leider zeigte dies auch sein Körper, denn anstatt eines transparenten Weiß, erschien er in einem matten und schmutzigen Weiß, was nicht wirklich half gruseliger zu wirken.
Es war wieder einmal morgen, was Casper daran erkannte, dass Jack wieder sein allmorgendliches Ritual durchführte. Casper seufzte, er hatte kaum geschlafen weil er immer wenn er die Augen schloss in ein großes schwarzes Nichts viel.  Er hatte Angst davor einzuschlafen und sich dem schwarzen Nichts hinzugeben. Da es Morgen war, hieß dies dass er wieder zum Unterricht musste, zur Spuk-Stunde.
 In der Spuk-Stunde wurde den heran wachsenden Geistern beigebracht, was sie für das Geisterleben zu wissen hatten wie zum Beispiel: Wie man sich richtig an einen Menschen heran schleicht oder wie man richtig mit den Ketten zu rasseln hatten. Heute war das Kettenrasseln dran und Casper war schon am Gedanken daran unmotiviert. Er konnte nicht mit den Ketten rasseln und wollte dies auch gar nicht können. Warum sollte er etwas lernen was er nicht können und seiner Meinung auch nicht brauchen würde? Nur weil er ein Geis war, musste er noch lange nicht wie jeder andere Geist leben und das machen was andere Geister machen. Ihnen wurde immer gesagt das sie wie ein Individuum denken sollen, wenn Casper dann aber argumentierte dass er also gewisse Sachen nicht machen würde da er als Individuum diese als nicht nötig erachtete, wurde er nur zu Recht gewiesen und anschließend ignoriert.
Abermals seufzend, stieg Casper langsam aus seinem Bett und begab sich Richtung Badezimmer, Richtung Ektoplasma-Dusche. Unmotiviert stellte er sich darunter, öffnete den Hahn und schloss die Augen. „Möge der Tag bitte schnell und schmerzlos vorüber gehen“, dachte er.
Das Ektoplasma floss an ihm herunter.


Fortsetzung folgt…

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Ich: Warum ich Dinge mag.



Hey, in diesem Text geht es mal etwas mehr um mich. Ich würde hier gerne ein paar Themen zum Ausdruck bringen, die ein großer Teil meines Lebens sind. Hierbei wird es weniger um die menschlichen Beziehungen gehen, als um die Dinge und Sachen die ich mag und mache.
Wie immer ist das hier auch meine Meinung zu diesen Dingen wenn du eine völlig andere hast,ist das gar kein Problem.
Ich würde gerne anfangen in dem ich euch erzähle das ich mit knapp 10 Jahren angefangen habe zu lesen. Ich glaub das erste Buch das ich selber gelesen habe war "Jim Knopf". Früher wurde mir oft zum schlafen gehen vorgelesen, ob es "Jim Knopf" war, "Pipi Langstrumpf" oder "Robi, Tobi und das Fliwatüt" (Kennt das noch jemand von euch ?). Ich habe alle diese Geschichten als Kind sehr genoßen und wollte sie irgendwann auch selber erleben. Also hab ich angefangen abwechseln immer wieder eine Seite zu lesen, bis ich mir die Bücher genommen und sie eigenständig gelesen habe. Dann ging es weiter als mir die hauseigene Karl May-Sammlung präsentiert wurde und ich habe sie alle (bis auf die Erzählungen aus Süd-Amerika) verschlungen. Winnetou und Old Shatterhand waren ein großer Teil meiner jungen Kindheit. Natürlich habe ich mit dem Lesen bis heute nie aufgehört, wenn ich auch nicht mehr so viel und so regelmäßig wie früher lese.
Was es abgelößt hat, wenn auch nicht gänzlich (zum Glück!) ist das zocken.
Ich habe auch damals angefangen Pokemon auf meinem GameBoy zu spielen, die Gelbe Edition war mit mein erstes richtiges Spiel. Damals bin ich immer, um weiter spielen zu können wenn ich eigentlich schlafen sollte immer aufs Klo gegangen, obwohl ich nicht musste, hab mich auf den Klodeckel gesetzt und weiter gespielt bis meine Eltern kamen und mir den GameBoy abgenommen haben. Das ist wahrscheinlich auch einer der Gründe warum ich so gerne zocke: Ich durfte einfach früher nicht so viel zocken obwohl ich wollte. Nun bin ich und war ich nie einer der groß auf Ego-Shooter Spiele steht. Ich bin auch keiner der immer den neusten Titel spielen muss. Zugegeben bin ich ein normaler Casual-Zocker. Jedoch verbringe ich Stunden damit zum Beispiel "League of Legends" zu spielen wo ich mich mit anderen messen kann. Auch spiele ich immer noch, nach nun bestimmt mehr als 10 Jahren, Pokemon und das obwohl sich das Prinzip nicht geändert hat. Zocken ist einfach ein wunderbarer Ausgleich, wie Sport, halt nicht auf der physichen sondern auf der psyschichen Ebene.
Anschließend würde ich hier gerne noch Filme und Serien erwähnen. Ich habe mittlerweile über 200 DvDs in meinem Regal stehen von Filmen die ich Liebe und mir immer wieder anschauen kann. Gute Filme schaffen es, das ich für die Dauer alles um mich herum vergessen kann, dass ich mitfiebern kann und mich nur noch auf das vor mir Geschehnde fokussieren kann. Serien schaffen dies natürlich genauso, wobei ich hier gerne Animes hervor heben möchte.
Ich habe jetzt ( laut einer Website in der ich alle von mir geschauten Animes eingetragen habe) knapp 115 Tage meines Lebens mit Anime schauen verbracht. Animes haben meiner Meinung einen sehr großen Vorteil gegenüber realen Serien: Animes können alles sein. Es gibt keine Regeln, wie zum Beispiel dass es Schwerkraft geben muss. Eine solche Kreativität wie sie Animes beherbergen, hab ich sonst noch nirgendwo gesehen. Wenn ich mich erinnere wie viele Werte und Sachen ich von Animes gelernt habe, könnte man Animes durchaus als einen Teil bezeichnen, der meinen Charakter ausmacht und das finde ich gut. Anime ist keine Kinderscheiße, es ist zu vielschichtig dafür, es gibt zu viele Genres!
Und zum Schluß erwähne ich noch das selbstständige Schreiben. Diesen Blog hier zu führen, beispielsweise macht mir riesig viel Spaß. Ich liebe es selbst Handlung oder Geschichten zu erfinden und nieder zu schreiben. Schon währrend meiner Schulzeit habe ich in der Schule gesessen und drauf los geschrieben ( einige Texte davon sind sogar auf diesem Blog present) bis der Schultag vorbei war und ich nichts von dem was gelehrt wurde mitbekommen hatte, dafür jedoch 20 Seiten selbst verfasst hatte. Natürlich hatte ich viele Fehlschläge ( ich möchte hier einmal für Insider den Namen "Sarus der Warme einwerfen und sofort wieder streichen) doch lerne ich daraus und versuche den nächsten Text perfekter zu schreiben.
Nun, was verbindet alle diese Sachen ?
Eintauchen in etwas, dass neu ist. In eine Welt eintauchen die nicht wie die unsere ist. Ich liebe es wenn ich den Alltag ausblenden kann und mein ganzes Denken auf etwas fokussieren kann was mich nicht betrifft, wo ich einfach nur beobachten oder erforschen kann.
Es ist wahnsinnig faszinierend  einem Harry Potter durch sein fiktivies Leben zu begleiten. Ein ander Mal wiederrum, erfüllt es einen mit Genugtuung, einen  Gegner zu besiegen und den Geschmack des Sieges auf der Zunge zu haben. Wieder ein ander Mal, leidet oder hasst man einfach mit, wenn jemanden in einem Film oder in einem Anime etwas schlimmes passiert.
All diese Dinge, liebe ich in meinem Leben zu haben und ich möchte sie auch nicht missen, denn sie machen mich mit aus.
Wenn ihr sowas in eurem Leben habt, etwas mit dem ihr abschalten könnt und wenn auch nur für kurze Zeit in eine andere Welt eintauchen könnt, dann macht das. Taucht ein und erlebt Dinge von denen ihr nur träumen konntet.
Auch das heißt es zu leben: nämlich einfach mal woanders, in einer andere Welt zu leben, die Eindrücke von da mit zunehmen und vielleicht sogar ins eigene Leben einfließen zu lassen.
Wenn du so etwas nicht hast, dann rate ich dir: Such dir deine andere Welt.

Alles Gute
Alex